Innovationen für die 
Finanzdienstleistungsbranche

Wir sind ein zentraler Impulsgeber für die deutsche Assekuranz. Durch praxisnahe Forschung, Marktanalysen, exklusive Veranstaltungen und passgenaue Weiterbildung fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Über die V.E.R.S. Leipzig GmbH

Ihr Einstieg in die Welt der Finanzdienstleistungen


Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 hat sich die V.E.R.S. Leipzig GmbH zu einem wichtigen Impulsgeber für die deutsche Assekuranz entwickelt.


Durch anwendungsorientierte Forschung, Markt- und Branchenanalysen, exklusive Veranstaltungsreihen und individuell zugeschnittene Weiterbildungsmaßnahmen fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und denken aktuelle Themenbereiche der Finanzdienstleistungsbranche weiter.


Dabei profitieren wir von einer einzigartigen Kombination aus theoretischem Wissen, das durch die enge Kooperation mit dem Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig gewährleistet wird, sowie einem hohen Maß an Sachkenntnis und Erfahrungswerten, das mit Hilfe eines einmaligen Praxis-Netzwerks und vielfältigen Praxis-Projekten sichergestellt wird.


Zu unseren wesentlichen Leistungen zählt die Organisation branchenspezifischer Tagungen und Messen für die Entscheidungsträger:innen und Vordenker:innen aus der Versicherungswirtschaft. Unsere empirischen Forschungsprojekte und detaillierten Marktanalysen schaffen zudem eine solide Grundlage für das Erkennen aktueller Entwicklungen und Trends. Damit bieten sie Ansatzpunkte für nachhaltige Innovation.

Weiterbildung. Austausch. Insights.

Unsere Schwerpunkte

Neuigkeiten, Einblicke und Branchentrends.

HIGHLIGHTS

STUDIE

Resilienz im Target Operating Model – Druck durch demografischen Wandel

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BRANCHENMONITORE 2025

Benchmarkanalyse der größten Lebens-, Kranken- & Kompositversicherer

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INNOSCORE

Studie zur Digitalkompetenz von Versicherungen

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von Juliane Bormann 8. Juni 2026
Im Rahmen der Interviewreihe #fredwagner sprach Prof. Dr. Fred Wagner mit Julia Palte, Vorständin für den Ausschließlichkeits- und Maklervertrieb der Concordia Versicherungsgruppe. Neben der Vertriebsstrategie verantwortet sie auch Innovationsthemen und begleitet die umfassende Transformation des Unternehmens. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Zukunft des Versicherungsvertriebs, die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz, zunehmende Markt- und Regulierungsdynamiken sowie die Frage, welche Rolle persönliche Beratung in einem zunehmend digitalen Umfeld künftig spielen wird. Die Versicherungswirtschaft befindet sich nach Einschätzung vieler Marktteilnehmenden in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Technologische Entwicklungen, regulatorische Anforderungen, veränderte Kund:innenerwartungen und geopolitische Unsicherheiten beeinflussen die Rahmenbedingungen des Vertriebs gleichermaßen. Im Interview wurde deutlich, dass insbesondere Künstliche Intelligenz als einer der zentralen Veränderungstreiber wahrgenommen wird. Gleichzeitig wurde diskutiert, dass technologische Innovationen nicht zwangsläufig zu einer Verdrängung persönlicher Beratung führen müssen. Im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz standen vor allem die möglichen Auswirkungen auf Vermittler:innen, Versicherer und Kund:innen im Fokus. Diskutiert wurde, dass KI künftig zahlreiche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette unterstützen kann, von der Informationsbeschaffung über Analysen bis hin zur Dokumentation und Nachbereitung von Beratungsgesprächen. Dadurch könnten Vermittler:innen administrative Aufgaben reduzieren und mehr Zeit für die Kund:innenbetreuung gewinnen. Zugleich wurde die Erwartung thematisiert, dass sich Geschäftsmodelle im Vertrieb weiter differenzieren und spezialisieren werden. Insbesondere größere und stärker professionalisierte Vertriebseinheiten könnten von den neuen technologischen Möglichkeiten profitieren. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von KI bleibt jedoch eine leistungsfähige technologische Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund wurde die Modernisierung bestehender IT-Landschaften als zentrale Aufgabe der Versicherungsunternehmen beschrieben. Die Ablösung historisch gewachsener Altsysteme gilt dabei als wichtiger Baustein, um zukünftige digitale Anwendungen überhaupt nutzen zu können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Transformationsprogramme und die Erprobung neuer KI-Anwendungen parallel vorangetrieben werden müssen, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Ein weiterer Schwerpunk war die zunehmende Konsolidierung im Versicherungsmarkt. Sowohl regulatorische Anforderungen als auch technologische Investitionen erhöhen den Anpassungsdruck auf Versicherer und Vermittler:innen. Insbesondere mittelständische Marktteilnehmende stehen vor der Herausforderung, steigende Komplexität und Kosten zu bewältigen. Gleichzeitig eröffnen Kooperationen, eine Fokussierung auf ausgewählte Geschäftsfelder sowie gezielte Investitionen Chancen, um auch in einem konsolidierenden Marktumfeld eigenständig erfolgreich zu bleiben. Darüber hinaus wurde die Entwicklung des Makler:innenmarktes betrachtet. Die fortschreitende Konzentration von Maklerunternehmen, Pools und Plattformen verändert die Marktstrukturen und führt zu neuen Machtverhältnissen zwischen Versicherern und Vertriebspartnern. Für Versicherungsunternehmen gewinnt daher die strategische Steuerung von Plattformen und Großvertrieben an Bedeutung. Gleichzeitig wurde die Frage diskutiert, wie Versicherer ihre Unabhängigkeit und Diversifikation im Vertrieb sichern können. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte im Gespräch eine Rolle. Dabei stand weniger die regulatorische Perspektive im Vordergrund als vielmehr die Verankerung von Nachhaltigkeitsaspekten im operativen Vertrieb. Anhand eines Projekts zur Zertifizierung nachhaltiger Agenturbetriebe wurde die Frage erörtert, wie Nachhaltigkeit über Produkt- und Berichtspflichten hinaus in den Geschäftsalltag integriert werden kann. Neben ökologischen Aspekten wurden dabei auch wirtschaftliche Effizienzpotenziale thematisiert. Mit Blick auf die private Vorsorge wurde zudem die aktuelle Reformdiskussion aufgegriffen. Dabei standen insbesondere die Auswirkungen neuer Wettbewerber und digitaler Abschlusswege auf den Vertrieb im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, wie sich Versicherer, Banken, Fondsanbieter und digitale Plattformen künftig im Vorsorgemarkt positionieren könnten. Gleichzeitig wurde die Bedeutung von Beratung bei langfristigen Vorsorgeentscheidungen sowie die Rolle lebenslanger Absicherungskonzepte im Vergleich zu kapitalmarktbasierten Lösungen thematisiert.  Abschließend widmeten sich Prof. Dr. Fred Wagner und Julia Palte der Frage, wie sich die Kund:innenbeziehung in einer zunehmend plattformorientierten Welt verändern könnte. Plattformen und digitale Ökosysteme gewinnen an Bedeutung und eröffnen neue Vertriebswege. Gleichzeitig wurde die Einschätzung diskutiert, dass insbesondere bei komplexen Versicherungs- und Vorsorgethemen weiterhin Bedarf an individueller Beratung besteht. Die zukünftige Entwicklung des Vertriebs dürfte daher weniger durch ein Entweder-oder als vielmehr durch das Zusammenspiel verschiedener Vertriebs- und Beratungsmodelle geprägt sein.
von Maik Entrich 22. Mai 2026
Markteintritte, Produktausbau und erste Risse im Wachstumsmodell: Im März zeigt sich, wie unterschiedlich sich InsurTechs im aktuellen Marktumfeld entwickeln. Das Start-up-Radar Update bündelt die wichtigsten Bewegungen für den Monat März. Neodigital löst Assekuradeurs-Tochter auf Die Neodigital Versicherung hat ihre Assekuradeurs-Tochter Situative GmbH aufgelöst und zieht sich damit aus dem Geschäft mit den situativen Versicherungen zurück. Der Assekuradeur hatte sich auf kurzfristige sowie anlassbezogene Versicherungsprodukte spezialisiert, etwa für Veranstaltungen oder Rennsport-Events. Nach Angaben von Neodigital selbst haben sich die Erwartungen an die Nachfrage nach entsprechenden Kurzzeitversicherungen jedoch nicht erfüllt. Die Entwicklung verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen spezialisierter Embedded-Insurance- und On-Demand-Modelle in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld. Getolo expandiert nach Spanien Nach einem erfolgreichen Start in Frankreich setzt das Berliner InsurTech Getolo gemeinsam mit DA Direkt seinen internationalen Wachstumskurs unter dem Dach der Zurich Gruppe Deutschland fort und bringt seine digitale Tierkrankenversicherung nun auch nach Spanien. Das Unternehmen bietet vollständig digitale Versicherungslösungen für Haustiere an und setzt dabei auf eine einfache, digitale Customer Journey. Mit dem Markteintritt in Spanien erweitert Getolo seine Präsenz im europäischen Markt und adressiert die wachsende Nachfrage nach digitalen Tier-Versicherungsangeboten. hector digital stellt Insolvenzantrag Der Assekuradeur hector digital war bisher bei der Neodigital Autoversicherung für die Vertrags- und Schadenbearbeitung verantwortlich. Ende März hat das Unternehmen nun Insolvenz angemeldet. Wie kam es zur Insolvenz des Kfz-Versicherungsdienstleisters? Neodigital hatte die Verträge mit dem Assekuradeur fristlos gekündigt. Grund laut dem Kfz-Versicherer waren nicht erbrachte vertragliche Leistungen des Dienstleisters. Durch die Kündigung hatte hector digital seine Geschäftsgrundlage verloren. Stattdessen ist nun die Neodigital Versicherung AG mit den bisherigen Aufgaben von dector digital beauftragt worden. Cosmos Direkt intensiviert digitale Kundenbetreuung Der Direktversicherer CosmosDirekt, eine Tochter der Generali Deutschland, intensiviert seine digitale Kundenbetreuung: Seit Anfang April können Kundinnen und Kunden Glas- und Hagelschäden an ihren Fahrzeugen über die neue KI-Assistentin „Stella“ melden. Über ein Dialogsystem erfasst „Stella“ alle relevanten Schadensinformationen und sorgt so für einen unkomplizierten Prozess. Am Ende des Dialogs fasst der Bot alle Angaben automatisch in einer Schadensmeldung zusammen, die von den Kunden geprüft und bestätigt wird. Der Service ist rund um die Uhr verfügbar und ergänzt bestehende Kanäle wie Online-Formulare und Telefonie. HDI Global schließt neue Kooperation Der Industrieversicherer HDI Global setzt künftig auf meas proprietäres, versicherungsspezifisches Sprachmodell und den Insurance Industry Knowledge Graph. Die Lösungen sollen fachlichen Kontext bereitstellen und die Interpretation, Extraktion sowie Weiterleitung von Underwriting- und Schadendaten unterstützen. Ziel ist es, Mitarbeitende von datengetriebenen, repetitiven Aufgaben zu entlasten, damit sie sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten in der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern konzentrieren können. Die finale Entscheidung verbleibt aber bei den Mitarbeitenden. Zurich führt KI-Plattform im Underwriting ein Die Zurich Insurance Group weitet den Einsatz der KI-Plattform des InsurTechs Cytora auf ihre globalen Underwriting-Aktivitäten aus. Ziel ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen automatisiert auszuwerten und Underwriting-Prozesse effizienter zu gestalten. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen Risiken schneller analysiert und Entscheidungen konsistenter getroffen werden. Die Zusammenarbeit verdeutlicht die zunehmende Bedeutung KI-gestützter Plattformen für die Digitalisierung und Skalierung internationaler Versicherungsprozesse.
von Juliane Bormann 21. Mai 2026
In der aktuellen Ausgabe von #fredwagner begrüßte Prof. Dr. Fred Wagner Dr. Guido Bader , Vorsitzender des Vorstands der Stuttgarter Versicherungsgruppe und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der SDK Versicherungsgruppe . Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die jüngst verabschiedete Altersvorsorgereform mit besonderem Fokus auf das neue Altersvorsorgedepot und dessen Auswirkungen auf die Lebensversicherungsbranche. Zu Beginn wurde die grundlegende Frage diskutiert, welche Rolle die gesetzliche Rente künftig noch einnehmen kann. Im Interview wurde deutlich, dass die gesetzliche Rentenversicherung aus Sicht der Branche langfristig vor erheblichen finanziellen Herausforderungen steht und künftig stärker als Basisabsicherung verstanden werden müsse. Vor diesem Hintergrund gewinne die ergänzende betriebliche und private Altersvorsorge weiter an Bedeutung. Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt lag auf der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Diskutiert wurden die bislang geringe Durchdringung insbesondere im Mittelstand sowie mögliche Lösungsansätze, um die bAV attraktiver und einfacher zugänglich zu machen. Dabei standen unter anderem Opt-out-Modelle, vereinfachte Durchführungswege sowie portable und leicht verständliche Produktlösungen im Fokus. Aus Sicht von Dr. Guido Bader wird insbesondere die Reduzierung von Komplexität entscheidend dafür sein, die betriebliche Altersvorsorge künftig breiter in der Praxis zu etablieren. Prof. Dr. Wagner und Dr. Bader kamen auch auf die geplante Reform der privaten Altersvorsorge zu sprechen, insbesondere das neue Altersvorsorgedepot einschließlich des vorgesehenen Standardprodukts. Mit der Reform rücken kapitalmarktorientierte Lösungen stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig verlieren klassische Elemente der staatlich geförderten Altersvorsorge, wie lebenslange Rentenleistungen oder umfassende Garantien, an Bedeutung. Thematisiert wurden hierbei auch die Ausgestaltung und mögliche Auswirkungen des im Rahmen der Reform vorgesehenen Standardprodukts. Fragen zur praktischen Umsetzung, zur Rolle des Staates als Anbieter und Regulierer sowie zu möglichen Wettbewerbsverzerrungen standen im Mittelpunkt. Zugleich wurde deutlich gemacht, dass Versicherer weiterhin auf flexible Vorsorgelösungen mit unterschiedlichen Garantievarianten, umfangreicher Fondsauswahl und Wahlmöglichkeiten zwischen Auszahlungsplan und lebenslanger Rente setzen wollen. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob die Abkehr von einer verpflichtenden lebenslangen Rentenzahlung sozialpolitisch sinnvoll ist. Kritisch betrachtet wurde vor allem die Möglichkeit, dass geförderte Vorsorgeprodukte künftig lediglich Auszahlungspläne bis zum 85. Lebensjahr vorsehen können. Es wurde betont, dass die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos weiterhin eine zentrale Stärke der Versicherungswirtschaft darstellt. Zusätzlich wurde der zunehmende Wettbewerb zwischen Versicherern, Fondsanbietern und digitalen Neobrokern diskutiert. Während kostengünstige ETF Lösungen und digitale Plattformen insbesondere jüngere Zielgruppen ansprechen, wurde gleichzeitig hervorgehoben, dass ein großer Teil der Kund:innen weiterhin einen hohen Beratungsbedarf habe. Die Versicherungswirtschaft sieht ihre Stärken daher insbesondere in der persönlichen Beratung, der Flexibilität der Produkte sowie in der Kombination aus Kapitalmarktchancen und Absicherungsleistungen. Abschließend wurde auch die Rolle von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Versicherungsbranche beleuchtet. KI-Anwendungen kommen bereits heute unter anderem bei Schrifterkennung, Sprachanalyse, Protokollierung und im Kundenservice zum Einsatz. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass technologische Entwicklungen die persönliche Beratung künftig ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen werden.
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5. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises “Bancassurance”

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3. Arbeitstreffen des Leipziger Gesprächskreises „Unternehmenskommunikation“

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Zweiter Stuttgarter Versicherungsdialog

10:00 GSN-Forum Rückversicherung

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