Innovationen für die 
Finanzdienstleistungsbranche

Wir sind ein zentraler Impulsgeber für die deutsche Assekuranz. Durch praxisnahe Forschung, Marktanalysen, exklusive Veranstaltungen und passgenaue Weiterbildung fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Über die V.E.R.S. Leipzig GmbH

Ihr Einstieg in die Welt der Finanzdienstleistungen


Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 hat sich die V.E.R.S. Leipzig GmbH zu einem wichtigen Impulsgeber für die deutsche Assekuranz entwickelt.


Durch anwendungsorientierte Forschung, Markt- und Branchenanalysen, exklusive Veranstaltungsreihen und individuell zugeschnittene Weiterbildungsmaßnahmen fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und denken aktuelle Themenbereiche der Finanzdienstleistungsbranche weiter.


Dabei profitieren wir von einer einzigartigen Kombination aus theoretischem Wissen, das durch die enge Kooperation mit dem Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig gewährleistet wird, sowie einem hohen Maß an Sachkenntnis und Erfahrungswerten, das mit Hilfe eines einmaligen Praxis-Netzwerks und vielfältigen Praxis-Projekten sichergestellt wird.


Zu unseren wesentlichen Leistungen zählt die Organisation branchenspezifischer Tagungen und Messen für die Entscheidungsträger:innen und Vordenker:innen aus der Versicherungswirtschaft. Unsere empirischen Forschungsprojekte und detaillierten Marktanalysen schaffen zudem eine solide Grundlage für das Erkennen aktueller Entwicklungen und Trends. Damit bieten sie Ansatzpunkte für nachhaltige Innovation.

Weiterbildung. Austausch. Insights.

Unsere Schwerpunkte

Neuigkeiten, Einblicke und Branchentrends.

HIGHLIGHTS

STUDIE

Resilienz im Target Operating Model – Druck durch demografischen Wandel

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BRANCHENMONITORE 2025

Benchmarkanalyse der größten Lebens-, Kranken- & Kompositversicherer

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INNOSCORE

Studie zur Digitalkompetenz von Versicherungen

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von Maik Entrich 27. Februar 2026
Was passiert, wenn KI nicht mehr nur berät, sondern Policen vermittelt? Warum München für Cyber-InsurTechs an Bedeutung gewinnt? Und welche Rolle europäische Investitionsstrukturen künftig spielen könnten? Genau diesen Fragen widmet sich das Start-up-Radar Update Februar. Stoïk verlegt deutschen Sitz nach München Der Cyber-Assekuradeur Stoïk eröffnet einen neuen Standort in München, um seine Aktivitäten in Deutschland weiter zu verstärken und die lokale Präsenz auszubauen. München gilt für Stoïk als strategisch wichtig, weil die Region eine starke Industrie, führende Forschungseinrichtungen und eine dynamische Tech-Szene vereint und gleichzeitig ein zentraler Knotenpunkt der Versicherungsbranche ist. Mit dem neuen Büro will das InsurTech die bisher vorwiegend remote organisierte Zusammenarbeit stärker in ein hybrides Arbeitsmodell überführen und sein Team vor Ort vergrößern. Cyberdirekt erweitert Produktangebot CyberDirekt , Anbieter einer digitalen Vertriebsplattform für Versicherungsmakler, erweitert sein Angebot. Ab sofort können auch mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mio. Euro Jahresumsatz von den Leistungen profitieren. Bislang waren digitale Antragsprozesse und standardisierte Preise für Cyberversicherungen in der Regel nur für Unternehmen bis maximal 25 Mio. Euro möglich. Zudem wird der digitale Marktplatz um ein Angebot an IT-Sicherheitsleistungen ergänzt. Der digitale Marktplatz ermöglicht Vermittlern direkten Zugang zu Beratungs- und Präventionsangeboten für mehr Cyber-Sicherheit ihrer Kunden. Vectoryx bietet KI-gestütztes Schadenmanagement Das InsurTech Vectoryx aus Bösel bei Oldenburg bietet im GPT-Store des Chat GPT-Anbieters Open AI ein neues digitales Tool zum Schadenmanagement bei Gebäuden auf Basis Künstlicher Intelligenz an. Mit dem Tool sollen Eigentümer, Bewohner und Immobilienverwalter Gebäudeschäden über eine dialoggestützte Oberfläche erfassen und verwalten können. Die Lösung ermöglicht es bspw. Gebäudeschäden zu melden, Statusinformationen abzurufen oder auch fehlende Unterlagen nachzureichen – direkt innerhalb von ChatGPT. Allianz investiert in Start-up-Fonds der EU Der Versicherungskonzern Allianz wird Investor beim neuen Start-up-Fonds "Scaleup Europe" der EU-Kommission. Der Fonds soll insbesondere die Lücke in Europa bei großen Finanzierungsrunden über 100 Mio. Euro schließen. Bislang müssen Start-ups für solche Summen meist außerhalb der EU suchen. Die Allianz wäre damit der erste private Investor aus Deutschland in dem EU-Fonds. Ebenfalls prüft auch die Schwarz-Gruppe ihren Einstieg. Der Scaleup Europe-Fonds soll im zweiten Quartal 2026 seinen Betrieb aufnehmen. Das Geld soll in junge Tech-Unternehmen in der EU investiert werden, die in den Bereichen KI, Quantencomputing, Halbleiter, Robotik, Biotech, Medizin oder fortschrittliche Werkstoffe tätig sind. ChatGPT wird zum Versicherungsvermittler OpenAI hat erstmals Versicherungs-Apps in ChatGPT zugelassen. Zum Start sind zwei Anbieter dabei, der spanische Digitalversicherer Tuio mit Hausratversicherungen und die US-Vergleichsplattform Insurify für Kfz-Versicherungen. Erstmals können Nutzer so innerhalb der KI-Plattform personalisierte und bindende Versicherungsangebote erhalten und perspektivisch sogar direkt abschließen. Damit entwickelt sich ChatGPT vom Informations- zum Transaktionskanal für regulierte Finanzprodukte. Hierzulande gibt es so eine Integration bisher nicht. Ein Start in Deutschland ist bislang auch nicht angekündigt. Generali Core Tech geht an den Start Der italienische Versicherer Generali schaltet bei seiner digitalen Transformation einen Gang höher: Mit der Gründung von "Generali Core Tech" etabliert der Konzern eine interne Softwarefabrik, die als Kompetenzzentrum mit rund 150 Expert:innen fungieren soll. Sie wird von GenAI-gestützten Tools unterstützt und eng mit den lokalen Teams in den verschiedenen Geschäftsbereichen zusammenarbeiten. Generali Core Tech wird die Plattform von RGI nutzen, einem führenden Anbieter von Versicherungssoftware in Europa. Generali Core Tech wird sich auf die Verwaltung und Weiterentwicklung von „Insurance in a Box” konzentrieren, einer gemeinsamen Kernversicherungsplattform für Lebens- und Sachversicherungen.
von Juliane Bormann 3. Februar 2026
In der 45. Folge der Interviewreihe #fredwagner spricht Prof. Dr. Fred Wagner mit Dr. Christoph Samwer , Vorstand für Marketing und Vertrieb der HUK24 AG , über das Geschäftsmodell des größten Online-Direktversicherers Deutschlands und dessen Perspektiven in einem herausfordernden Marktumfeld. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie sich die HUK24 als digitale Einheit innerhalb eines großen Versicherungskonzerns positioniert. Die HUK24 versteht sich dabei weiterhin als unternehmerisch agierendes Schnellboot und zugleich als digitaler Wachstumsmotor innerhalb der HUK-Coburg-Gruppe. Die Kombination aus starker Konzernmarke, hoher Automatisierung und konsequentem Self-Service-Ansatz bildet die Grundlage für eine dauerhaft führende Kosten- und Preisposition im Markt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist der vollständige Verzicht auf persönlichen Vertrieb und provisionsbasierte Vergleichsportale. Stattdessen setzt die HUK24 auf eigenständige, digital affine Kund:innengruppen, die Versicherungsprodukte selbst konfigurieren und verwalten. Standardisierte Produkte und vollständig digitalisierte Prozesse ermöglichen Skalierung bei gleichzeitig hoher Effizienz. Beratungsintensive oder komplexe Risiken werden bewusst nicht online angeboten und bei Bedarf an den Konzern weitergeleitet. Auch im Wettbewerbsumfeld verfolgt die HUK24 eine klare Strategie. Während vor allem große Vergleichsplattformen den Wettbewerb um Sichtbarkeit und Abschlussstärke prägen, erlauben die starke Marke und die Preisführerschaft der HUK24, unabhängig von diesen Plattformen zu wachsen und Provisionen direkt in günstigere Beiträge für Kund:innen zu übersetzen. Im Gespräch wird zudem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ausführlich thematisiert. KI wird sowohl zur Effizienzsteigerung in Service und Betrieb als auch zur Verbesserung der Kund:innenansprache genutzt. Gleichzeitig verändert sich das Such- und Entscheidungsverhalten von Kund:innen spürbar, etwa durch den zunehmenden Einsatz von Sprachmodellen. Darauf richtet die HUK24 ihre digitalen Vertriebs- und Serviceprozesse konsequent aus. Trotz der schwierigen Marktlage in der Kfz-Versicherung, insbesondere geprägt von anhaltender Schadeninflation, zeigt sich das Geschäftsmodell der HUK24 robust. Preisanpassungen waren notwendig, dennoch bleibt die Positionierung im Markt wettbewerbsfähig. Ergänzend gewinnt die Ausweitung der Produktpalette an Bedeutung, insbesondere in den Bereichen Hausrat, Haftpflicht und Wohngebäude. Abschließend wird deutlich, dass die HUK24 auch künftig auf nachhaltiges Wachstum setzt. Der Fokus liegt auf einer weiteren Diversifizierung des Produktangebots, dem gezielten Einsatz digitaler Technologien und der konsequenten Ausrichtung auf effiziente, kundenzentrierte Prozesse.
von Maik Entrich 30. Januar 2026
Große Finanzierungsrunden, neue strategische Partnerschaften und ein klarer Fokus auf KI, Cyber und Embedded Insurance prägen aktuell die Versicherungs- und InsurTech-Landschaft. Von Stoïks Expansion in Europa über neue Rückversicherungskapazitäten für Cyberrisiken bis hin zu KI-Deals, bKV-Offensiven und Investitionen in digitale Kfz-Modelle zeigt sich, wie dynamisch sich der Markt weiterentwickelt. Unser Überblick fasst die wichtigsten Deals, Kooperationen und strategischen Weichenstellungen kompakt für Sie zusammen. Stoïk sammelt 20 Mio. Euro ein Stoïk hat erfolgreich 20 Mio. Euro in einer Serie-C-Finanzierungsrunde eingesammelt, um sein Cyberversicherungs- und Cybersicherheitsangebot weiter auszubauen und die Expansion insbesondere in Zentral- und Südeuropa voranzutreiben. Die Kapitalspritze soll auch helfen, die Belegschaft innerhalb eines Jahres von rund 130 auf etwa 200 Mitarbeitende zu vergrößern und Fortschritte in KI-gestützten Lösungen für Prävention, Erkennung und Incident Response zu erzielen. Stoïk bietet ein integriertes 360°-Modell an, das Versicherungsschutz mit aktiver Prävention und eigenen Response-Teams kombiniert und bereits von mehr als 10.000 Unternehmen genutzt wird. Baobab gewinnt Scor als Risikoträger Der Cyber-Assekuradeur Baobab Insurance hat mit dem Lloyd’s-Syndikat des globalen Rückversicherers Scor einen weiteren starken Risikoträger gewonnen. Dadurch kann Baobab seine Zeichnungskapazitäten deutlich erhöhen und künftig auch größere Unternehmen mit bis zu einer Milliarde Euro Jahresumsatz in Deutschland und Österreich versichern. Die Partnerschaft mit Scor ergänzt Baobabs bestehende Lloyd’s-Kapazitäten und soll helfen, auch komplexere Risiken im industriellen Sektor abzudecken. Scor hebt dabei insbesondere die Kombination aus technologischer Expertise und datengetriebener Underwriting-Strategie von Baobab hervor. Helpcheck fokussiert sich auf Bußgeldbescheide Das Düsseldorfer Versicherungsrechts-Start-up Helpcheck hat sich aus dem Geschäft mit Lebensversicherungen zurückgezogen. Der Entschluss dazu fiel bereits Ende 2024, seit Juni 2025 nimmt das Unternehmen keine neuen Kunden in diesem Bereich mehr an. Die Abwicklung der alten Fälle wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Künftig konzentriert sich Helpcheck stärker auf sein Kerngeschäft rund um Bußgeldbescheide und Verkehrsrecht-Services. Helpcheck wurde 2016 mit dem Fokus auf Lebensversicherungen gegründet. Allianz schließt KI-Deal mit Anthropic Die Allianz hat eine Partnerschaft mit dem KI-Spezialisten Anthropic geschlossen, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Versicherungsbetrieb weiter vorantreiben soll. Dabei sollen Anthropics KI-Modelle – darunter etwa auch das Entwicklungs-Tool „Claude Code“ – auf Allianz-Plattformen integriert und für Mitarbeiter weltweit verfügbar gemacht werden. Ziel der Zusammenarbeit ist es, interne Prozesse zu automatisieren, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und gleichzeitig Transparenz, Sicherheit und regulatorische Compliance bei KI-Entscheidungen zu gewährleisten. VGH und Neodigital kooperieren in der bKV Die VGH und der Digitalversicherer Neodigital dringen gemeinsam in den wachsenden Markt für betriebliche Krankenversicherung (bKV) vor: Die VGH bringt mit technischer Unterstützung von Neodigital einen neuen Budget‑Tarif auf den Markt, mit dem sie erstmals in dieses Segment einsteigt. Vertragspartner und Risikoträger ist die zur VGH gehörende Provinzial Krankenversicherung. Neodigital liefert die digitale Infrastruktur, inklusive Bestands‑ und Leistungssystem, Kunden‑ und Vermittlerportal, Tarifrechner und digitaler Wallet‑Karte statt klassischer Gesundheitskarte. Allianz investiert in Kfz-Start-up Wrisk Die Allianz setzt auf digitale Autoversicherungslösungen und investiert im Rahmen einer Series-B-Finanzierungsrunde in das britische InsurTech Wrisk . Dabei erweitert der Versicherungsriese seine langjährige Partnerschaft mit der Embedded-Insurance-Plattform, die datenbasierte Policen direkt beim Autokauf anbietet. Wrisk kombiniert hierfür Versicherungs-, Telematik-, Finanz- und Verhaltensdaten in Echtzeit. Für die Allianz bedeutet das: direkter Zugang zu hochwertigen Fahrzeug- und Nutzungsdaten, bessere Risikoselektion, präzisere Preisgestaltung und eine stärkere Kundenbindung entlang der automobilen Wertschöpfungskette. Das frische Geld soll in die Expansion und den Ausbau der Daten- und Analysefähigkeiten von Wrisk fließen. DEVK erweitert Partnerschaft mit Herzenssache Die DEVK baut ihre Zusammenarbeit mit dem Assekuradeur Herzenssache aus und beteiligt sich mit 20 Prozent an dessen Zeichnungsgemeinschaft. Aus der bisherigen Kooperation wird damit eine strategische Partnerschaft mit langfristiger Ausrichtung. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Risikotragfähigkeit von Herzenssache zu stärken und gemeinsam im aufstrebendem Markt für hochwertige Liebhaberfahrzeuge weiter zu wachsen.
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12. Arbeitstreffen Leipziger Gesprächskreis "Künstliche Intelligenz"

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